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Erläuterung zur "Ampel"

Stand: 07/2008

Alfentanil

Produktnamen:
  • Rapifen ®
  •  

Alfentanil ist ein synthetisches Opioid, das fast ausschließlich zur Anästhesie verwendet wird.

Indikation: Anästhetikum, z.B. intravenös oder epidural in der Geburtshilfe, i.v.-Narkoanalgetikum.

Erfahrungen in der Schwangerschaft

Erfahrungsumfang: MITTEL

1. Trimenon: Berichte über teratogene Effekte liegen bisher nicht vor.

2.-3. Trimenon / Perinatal: Mehrere Veröffentlichungen beschreiben die intravenöse und epidurale Anwendung von Alfentanil in der Geburtshilfe. Wie bei anderen Opioid-Analgetika auch, kann es nach perinataler Anwendung von Alfentanil zur Atemdepression und zu vorübergehenden neuromuskulären Anpassungsstörungen beim Kind kommen.

Empfehlungen zur Schwangerschaft

Planung einer Therapie oder Planung einer Schwangerschaft unter Therapie: Bei gegebener Indikation darf Alfentanil in jeder Phase der Schwangerschaft angewendet werden. Bei Anwendung kurz vor der Entbindung muss mit der Möglichkeit einer Atemdepression beim Neugeborenen gerechnet werden.

Konsequenzen nach Anwendung in der Schwangerschaft: keine

Besser erprobte Alternativen: keine

Stillzeit

Pharmakokinetik: HWZ: 2,2 h, Neugeborene 5-6 h; Proteinbindung: 92%; molare Masse: 417; relative Dosis: 4,6%.

Klinik: Bisher gibt es keine Berichte über negative Auswirkungen auf den gestillten Säugling.

Empfehlung: Da Alfentanil in der Regel im Rahmen einer Allgemeinanästhesie eingesetzt wird und keine Dauertherapie darstellt, darf die Mutter wieder stillen, wenn sie nach der Narkose bewusstseinsklar ist. Vorsicht bei Kindern mit Apnoeneigung.

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